Konzept 2019

Der Grünspitz soll eine Frei­fläche­­ bleiben. Zur Vorbereitung dieses Ziels ist die Fläche­ ­zurzeit an Green City e. V. ­verpachtet.­ Green City e. V. ­ko­ordiniert Ideen zur Nutzung und Gestaltung und ist zentraler ­Ansprechpartner. Auf den Grünspitz­ (Ecke Tela/Martin-Luther-Straße) kann jeder ­kommen. Im ­Grünspitz-Pavillon gibt es ein Kiosk-Café.

Der Grünspitz ist ein Platz für Alle. So funktioniert er:

Kiosk-Café im Grünspitz-Pavillon:

Das Kiosk-Café ist von 11-22 Uhr (Schankschluss 21:30 Uhr) geöffnet – außer bei greisligem Wetter. Hier gibt es Getränke und kleine Speisen sowie Hinweise zum aktuellen Programm: u.a. Filmabende, Lesungen, Konzerte. Hier kann auch selbst etwas veranstaltet werden.

Urbaner Garten:

Der urbane Garten ist vom Grünspitz separiert. Im Frühjahr vergibt Green City e. V. die ein­jährigen Beetpatenschaften. Bewerbung an:
gruenspitz(at)greencity.de

Kulturverstrickungen e. V.:

Ein fester Partner auf dem Grünspitz! Sie gärtnern, organisieren das Kinder- und Ferienprogramm sowie u.a. die monatlichen Flohmärkte am 2. Samstag eines Monats (März-November).
gruenspitz(at)kulturverstrickungen.de

Grünspitz-Fonds:

Aus dem Grünspitz-Fonds werden Unterhalt sowie kleinere soziale und kulturelle Angebote auf dem Areal unterstützt. Der Fonds wird durch Spenden sowie durch Einahmen aus dem Verkauf am Pavillon finanziert.

Mitmachen:

  • Im urbanen Garten eine eigene Beetpatenschaft übernehmen (50 EUR/Jahr, Auswahl via Losverfahren).
  • Am Grünspitz mitwirken, durch Organisation, Ideen oder eigene Projekte, z.B. zu Sport, Umwelt oder Kultur.
  • Newsletter (unter www.gruenspitz.de) abonnieren und der ­Facebook-Seite folgen. 
  • Den Grünspitz durch eine Spende an den ­Grünspitz-Fonds unterstützen:
    Green City e.V. Spendenkonto (GLS Bank)
    Betreff: Grünspitz-Fonds
    IBAN: DE06 4306 0967 0076 0878 01

Wer entscheidet?

Wir treffen Entscheidungen im Grünspitz-Gremium­ gemeinsam. Das Gremium trifft sich monatlich, um über ­Programm, Gestaltung und Verwendung der Mittel aus dem Grünspitz-Fonds zu entscheiden. Dabei sind u.a. Green City e. V., Kultur­verstrick­ungen e. V., Kiosk-Café am Grünspitz, Stadtteil­­management Giesing, AWO-Fan­projekt sowie ­engagierte Nachbarn. Alle Anliegen ­werden hier besprochen. Ideen sind herzlich willkommen!

Zeitplan:

Das Projekt in der jetzigen Form ist eine ­Zwischennutzung bis Ende 2020. Im ­Anschluss soll die Freifläche im Stadtteil etabliert werden.

Spielregeln

Auf der Fläche gelten - zum Wohle aller - folgende Regeln:

  • Freundlich sein und Rücksicht nehmen

  • Unvoreingenommen kommunizieren

  • Müll vermeiden und entsorgen

  • Keine Zigaretten, Kronkorken und Glasscherben auf den Boden 

  • Alkoholkonsum nur ohne andere zu belästigen, keine Spirituosen

  • Hunde bitte an die Leine, Kotbeutel benutzen

  • Ab 22 Uhr besondere Rücksicht auf die Nachbarschaft nehmen

  • Bitte unbedingt Toiletten benutzen

  • Kein offenes Feuer

  • Kein Lagern

  • Kein Parken

Die Regeln wurden durch das Grünspitz-Gremium basierend auf den Erfahrungen von 2015-2018 festgelegt. 

Ziele

Für das Areal des gesamten Dreiecks zwischen Martin-Luther-Straße / Tegernseer Landstraße / Zehentbauernstraße gilt seit 1994 der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 46 (pdf, nicht barrierefrei). Diesen gemäß der Sanierungsziele umzusetzen würde:

  • geförderten Wohnraum schaffen
  • eine öffentlich zugängliche Freifläche schaffen
  • das Stadtteilzentrum entlang der Tela stärken

Zu diesem Zweck hat die Landeshauptstadt München das derzeit als Grünspitz genutzte Areal angekauft. Für weitere Flächen laufen derzeit Verkaufsverhandlungen.

Das jetzige Areal des Grünspitzes soll eine Freifläche bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen ist die Fläche an Green City e.V. verpachtet. Green City betreibt ein Freiflächenmanagement und sammelt Ideen und Feedback. Die Fläche soll gezielt durch lokale Akteure genutzt und qualifiziert werden. Die Ziele des Vorläuferprojekts zur dauerhaften Gestaltung einer Freifläche sind:

  • Stärkung der Verantwortung für die Fläche und Förderung der Beteiligungskultur
  • Schaffung eines Treffpunkts für die Nachbarschaft
  • Verbesserung des Freiraumangebots
  • Etablierung und Qualifizierung der Fläche
  • Förderung bürgerschaftlichen Engagements

Ausgangslage

Biergarten, Parkplatz fürs Grünwalder, Automarkt Giesing, Grünspitz. Die Geschichte des Grünspitzes im 20. Jahrhundert ist schnell erzählt: Bis 1899 wurde an der Hangkante auf Höhe des heutigen Grünspitzes das Giesinger Bergbräu gebraut. Mit dem Ende der Brauerei verblieb ein Wirtshaus auf der Fläche (Anbau zum heutigen Restaurant Gabelspiel). Mit dem Bau der Martin-Luther-Straße ab 1933 entstand das heutige Dreieck zwischen Tegernseer Landstraße, Martin-Luther-Straße und Zehentbauernstraße. Im zweiten Weltkrieg wurde das Wirtshaus zerstört und das Dreieck von nun an sporadisch als Parkplatz genutzt. Ab den 1960er Jahren war der Automarkt Giesing das prägende Bild. 2010 hat die Stadt das Areal angekauft. Seit Mitte 2014 ist die Fläche als Grünspitz bekannt.

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